Aktuelles

Neuer Roman: Meeresstille

Maja liebt Jan. Jan liebt das Meer. Er kann ohne das Meer nicht überleben; es ist seine Stärke, sein Leben. Das Meer übt seine magische Kraft auf ihn aus und macht ihn stark.

“Das Meer ist meine Rettung”, versucht Jan eines Tages Maja zu erklären. “Das Meer, weil ich in seiner Gegenwart ruhig und zuversichtlich werde, mir selbst gegenüber; ich verliere meine Trauer, vergesse trübe Gedanken, das Meer spült sie fort oder es wirbelt sie mit seiner Bewegung auseinander, dass alles klein wird. Anders kann ich dir das nicht beschreiben”…

Eine Winterreise im Norden Europas, 2020  
Auf der ‚MS Nordkapp‘ entlang der norwegischen Küste

Auf der ‚MS Nordkapp‘ entlang der norwegischen Küste…

Neubaugebiet Altweilnau

Ein Sonntagsspaziergang mit Umwelt-Gedanken 

Rundum Altweilnau gibt es wunderschöne Wanderwege.

Mein Spaziergang vor gut zwei Wochen begann am Ortsrand von Altweilnau und führte durch die Wiesen entlang der Straße Richtung Oberlauken, um den Altweilnauer Golfplatz herum, durch den Friedwald und am Bayrhoffer Brunnen vorbei zurück.
Es war die wochenlange Zeit der Regenlosigkeit – und das im Mai.

Die Natur im Mai ist wunderschön, doch die Weil bereits ausgetrocknet, Wald und Feldpflanzen dürstend.
Ich verlasse mein Haus und laufe auf den kleinen Hangstraßen entlang vieler Einfamilienhäuser zum Wald. Mindestens jedes zweite Haus wird voraussichtlich in den nächsten Jahren zum Verkauf stehen. Hier findet gerade ein demographischer Wandel statt, der sich in nächster Zeit fortsetzen wird. Wie ich, die ich 37 Jahre in Altweilnau lebe, sind fast alle Menschen, die an diesem Hang wohnen, älter als 70 Jahre, etliche über 80.

Offener Brief an die Presse zum Neubaugebiet in Altweilnau

Hier entsteht kein Neubaugebiet, hier entsteht ein neuer Ort! – Wenn es dazu kommt.
Unter der Überschrift ‚Bodenversiegelung‘ steht folgender Text am 21.05.19 in der Frankfurter
Rundschau:
Der Flächenfraß in Deutschland schreitet trotz hehrer Umweltziele voran. Pro Tag verschwinden etwa
65 Hektar Boden unter Straßen, Gebäuden und Parkplätzen. Das macht alle drei Tage die Fläche eines
Hambacher Forsts. Im letzten Vierteljahrhundert wurden Landschaften von der vierfachen Größe des
Saarlandes zerstört.